Herstellung von Ringen

Ringe zieren nicht nur die Finger, sondern müssen erst einmal in aufwendiger Arbeit von einem Goldschmied hergestellt werden. Dabei ist das Rohmaterial oftmals Gelbgold, Weißgold oder Silber (Für Silberschmuck).

Die Ausgangsform ist eine Platte, in der diese Materialien erhältlich sind. Je nach Maß und Anzahl der zu fertigen Ringe wird der Rohling aus dieser Platte gewalzt. Dieser Rohling muss zum Glühen gebracht werden, damit das Material geschmeidig wird. Entstanden sind auf diesem Weg geschmeidige Streifen die im nächsten Arbeitsgang rund gebogen werden. Die dabei entstehende Naht wird verlötet und der eigentliche Rohling für den späteren Ring entstanden. Nach dem Abkühlen kann der Rohling nun in die jeweilige erforderliche Ringgröße geschmiedet werden.

In aufwendiger Klein- und Handarbeit bekommt der Ring nun durch Feilen und Fräsen die Grundlage für sein späteres Aussehen. Andere Teile, wie zum Beispiel Abschlüsse aus einem anderen Edelmetall werden nun genau an den Ring angepasst und danach fest montiert. Nun ist es an der Zeit Edelsteine oder Diamanten einzusetzen, die den Ring sein endgültiges Aussehen geben sollen. Diese Arbeit ist zeitaufwendig und erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Die Schmucksteine müssen haargenau in der Fassung sitzen und dürfen nicht beschädigt werden.

Ihr Glanz soll ja den Ring zieren und nicht blass und leblos wirken lassen. Nun ist auch die Zeit gekommen um die Gravuren in den Ring zu schneiden. Nachdem diese vollendet in Handarbeit eingebracht worden, wird der Ring durch ein sorgfältiges Mattieren und Polieren sein endgültiges Aussehen bekommen. Fertig gestellt durch Meisterhand kann der Ring nun als Schmuckstück verkauft werden.